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Die Siedler von Pappenheim

Von Herausforderungen, Jagd auf Werwölfe und Seilrutschen

Pappenheim. Vom 3. bis 5. Juni waren sechs Konfis, sieben Tutoren, Pfarrerin Thurn und Dekanatsjugendreferent Michael Stünn auf Konfifreizeit unterwegs. Per Zug erreichten wir unser Ziel, das Ev. Bildungs- & Tagungszentrum in Pappenheim. Und dort wartete schon ein - wie jeden Tag - leckeres Mahl auf uns. Am Abend wurde es nach dem ersten spielerischen Kennenlernen meditativ. Jeder konnte sich bewusst machen, wie wunderbar er von Gott geschaffen wurde. Auch unsere Fantasie und unser Sinn fürs Spielen sind ein Geschenk, die bei einer Runde Werwolf nur zu gut eingesetzt werden konnten. Bevor dann die "Dorfbewohner" wirklich ihre Augen zum Schlafen schließen mussten, lag das Bild eines Hauses offen vor uns aus. Ein Haus voller Gemeinschaft von Menschen mit Menschen und Gott.

Am folgenden Tag wartete ein aktionsreiches Programm auf uns. Morgens ging es im Kletterwald zwischen den Bäumen hin und her, und jeder und jede konnte seine/ihre Grenzen ausloten. Ob bei einer der fünf Klettersteige, der zweihundert Meter langen Seilrutsche oder auf der Riesenschaukel zwischen den Bäumen. Zwei Erfahrungen waren hautnah zu erleben: zum Einen, wie schön es ist, wenn jeder mit seinen Ängsten und Grenzen ernst genommen wird. Und zum Anderen: "Nur wer los lässt, wird gehalten."

Nachmittags erwartete uns die Kanutour auf dem diesmal nur anscheinend langsamsten Fluss Bayerns. Denn die Wetterlage der letzten Tage hat auch der Altmühl eine gehörige Strömung verliehen. Diese war insbesondere auf der Rücktour beim Paddeln stromaufwärts im Körper zu spüren. Da mussten sich doch einige erstmal beim Sprung ins Wasser abkühlen

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Abends ergründeten wir, wie es einer Frau bei ihrer Begegnung mit Jesus an einem Brunnen erging und was sich in ihrem Leben dadurch verändert hatte - wie ihr Durst nach Leben gestillt wurde. Anschließend wurde gesiedelt, gehandelt und gekünstelt - an dessen Ende vier tolle Städte zum Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" antraten. Nach einem Rückblick auf einen vollen, interessanten Tag war auch noch ein wenig Zeit, um wieder ein wenig im düsteren Wald zu verschwinden und nach Werwölfen unter den Dorfbewohnern Ausschau zu halten.

Am Sonntag wartete dann ein schöner Gottesdienst unter freiem Himmel in der Weidenkirche auf uns. Es gab viel Grund zum Danken, auch für das gute Wetter, das für unsere Aktionen immer mitgespielt hat. Und auch beim Abendmahl durfte uns nochmal bewusst werden, was wir alles Gott zu verdanken haben.

Es war eine schöne, erfüllte Konfifreizeit mit viel Freude, Aktivität, Miteinander und Herausforderungen. Vielen Dank an alle für die schöne Zeit mit euch.

Liebe Grüße

Michael

"Jesus antwortete und sprach zu ihr: „Wer von diesem Wasser trinkt, den wird wieder dürsten; wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt."

Johannes 4,13–14

Veröffentlicht am 07. Juni 2016